Mi
22
Feb
2012
Während die einen fleißig Kilometer in Griechenland sammeln, dürfen die Jungs in Deutschland natürlich nicht auf der faulen Haut liegen. Marcel F. und Janko sind heute bei Temperaturen um die
Nullgradgrenze auf die Schwäbische Alb nauf’gefahre’.
Ein kleiner touristischer Abstecher zu den Uracher Wasserfällen sowie der vereiste „Wanderweg“ zu diesen, sorgten für einige Lacher. Kleine Sturzspuren ließen sich dabei leider nicht vermeiden.
Zum Glück war es nicht die neue Rennbekleidung. Die wartet bereits im Bike Market Rostock auf die beiden.
Mi
22
Feb
2012
Nachdem wir die ersten 7 Tage mit langen Grundlagenausfahrten (okay... zwischendurch war's alles andere als Grundlagentempo) verbracht haben, ging es nun etwas anstrengender zur Sache.
Am Samstag war aber erstmal Erholung angesagt. Wir rollerten ganz locker nach Kalamata rein und gönnten uns ein Eis an der Strandpromenade.
Am Sonntag ging es dann das erste Mal ganz hoch hinaus. Der höchste Pass der Gegend stand auf dem Programm. Wir mussten erstmal 500 Höhenmeter überwinden, um auf den kleinen, vorgelagerten Pass
zu gelangen, bevor es nach kurzer Abfahrt so richtig los ging. Von 280m aus ging es gute 1000 Höhenmeter am Stück nach oben. Ab ca. 900m Höhe lag am Straßenrand schon etwas Schnee, auf dem Pass
(1320m) lag dann so viel Schnee, dass man sich während der Fahrt etwas vom Straßenrand greifen konnte. Zum Glück hatten alle warme Klamotten für die Rückfahrt eingepackt!
Am Montag stand dann Teamwork auf dem Plan. Stavros hatte uns erzählt, dass er für unseren Hausberg (300 Höhenmeter, eher flach) mit Rückenwind und Wettkampfmaterial einmal in 13:14 erklommen
hatte. Das hatte unseren Ehrgeiz geweckt, so dass wir uns einen Plan für den besten BIKE Market Express entwickelten. Die beiden Sprinter Willow und Jule sollten den Anfang machen, bevor die
Bergfahrer den Rest der Steigung in Angriff nehmen sollten.
Nach den ersten beiden Serpentinen waren die Sprinter bis über beide Ohren im Laktat versunken und es ging richtig los. Stefan hatte durch die harte Führung von Jule auch Laktatüberschuss, so
dass bald nur noch Philipp und Gregor übrig waren. Philipp legte ein sehr gutes Tempo vor und konnte Gregor lange aus dem Wind halten, bevor auch bei ihm der Ofen aus war. Gregor musste dann auf
dem letzten Drittel des Anstiegs nur noch die Vorarbeit der anderen vollenden und knackte den Rückenwindrekord von Stavros tatsächlich um fast eine halbe Minute. Bei 12:49 blieb die Uhr
stehen.
Nach dieser anstrengenden Teamleistung rollten wir nur noch locker im flachen umher, um die 100 Kilometer voll zu machen.
Der letzte Tag für Philipp, Jule und Stefan wurde dann nochmal genutzt, um auch wirklich jeden ans Limit zu bringen. Auf einer welligen Tour nach Koroni fighteten wir um jedes Ortsschild und jede
Bergwertung. Erst nach gut 100 km einigten wir uns darauf, die letzten 30 Kilometer ganz locker zu machen.
Nun sind nur noch Willow und Gregor übrig, die sich noch bis Sonntag den letzten Feinschliff der Form holen, um bereits in Bramsche und Börger ins Renngeschehen eingreifen zu können...
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Fr
17
Feb
2012
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Heute sind wir alle ganz gut platt. Wir haben 220km zurückgelegt und dabei 3600hm überwunden. Die letzten 70km waren wohl die härtesten. Nicht nur, dass die Beine nach den ganzen Tagen schon ein wenig müde waren, der Wind blies auch noch heftig von vorn. Selbst bergauf spürte man den Gegenwind. Julius und Stefan versteckten sich da das ein oder andere mal hinter unserem Begleitfahrzeug. Heute durften wir uns nämlich für den langen Kanten nicht nur über strahlendes Wetter sondern auch über ein Verpflegungsfahrzeug, das Stavros Vater für uns steuerte freuen. Trotz Sonne war es aber doch ziemlich kalt und die Arm- und Beinlinge hielten nicht immer warm genug auf der 8:20h langen Tour. Jetzt freuen wir uns auf den Cappucino-Tag morgen ;)
Beste Grüße aus dem Süden