Martin Stephan

geb. 1987
Radsport seit 2008
Gewicht 82 kg
Größe 196 cm
Wohnort Rostock
Verein Bad Doberaner SV 90
Teams

seit 2013 BMT

Kategorie Elite C
Lieblingsrennen Hölle des Nordens
Motto Attackiere stets so spät wie du kannst, aber bevor es andere tun.

 

 

Martin Stephan ist Fahrer im BIKE Market Team
Martin Stephan (© BIKE Market Team)


Berg +++++ Sprint ++
Ausreißer ++++ Zeitfahren +++

Wie wurde der Radsport zu deinem Sport - wie hat alles angefangen?

 

Schwierige Frage… Den ersten Berührungspunkt gab es wohl, als ich mir am Ende der Schulzeit über einen Bekannten ein altes Diamant-Rennrad mit Rahmenschaltung und Schlauchreifen besorgte. Ich nutzte es aber vor allem für tägliche Fahrten, eher weniger für größere Touren, da es sich relativ schnell als extrem anfällig und ‚störrisch‘ herausstellte. So warf mich der Bock eines Tages auf dem Weg zur Schule ab und hinterließ ein paar Wunden, die mir die Lust am Rennradfahren zunächst einmal nahmen. Aus diesem Grund kaufte ich mir dann ein sogenanntes ‚Fitnessrad‘, dass mich die nächsten Jahre treu begleiten sollte. Mit dem Rad konnte man sehr flott von A nach B kommen und auch meine Touren ins Rostocker Umland wurden immer ausschweifender. Der Wunsch nach einem ‚richtigen‘ Rennrad keimte daraufhin immer weiter auf und gipfelte in der Anschaffung eines Stevens Aspins im Jahre 2008.

Nachdem ich anfangs noch viele Ausfahrten alleine unternahm, lernte ich vor allem durch einen sehr guten Freund nach und nach viele Radsportler aus Rostock und Umgebung kennen, nahm an gemeinsamen Trainingsausfahrten teil und bekam Lust das erste Mal ein wenig ‚Rennluft‘ zu schnuppern. 2011 fuhr ich schließlich mein erstes Jedermannrennen und wurde direkt vom Radsportvirus infiziert. Im darauffolgenden Jahr trat ich dem Bad Doberaner SV bei und konnte somit an meinem ersten Lizenzrennen beim Scanhauscup in Marlow teilnehmen.

 

Das Idol deiner Jugend?

 

Aus der vorherigen Antwort geht ja hervor, dass ich noch nicht allzu lang dem Radsport verfallen bin. Dementsprechend habe ich auch kein explizites Radsportidol aus meiner Jugend vorzuweisen. Aktuell würde ich wohl Tom Boonen an dieser Stelle nennen, da er für mich zu den sympathischsten Fahrern im Profipeloton gehört. Außerdem hat er eine Reihe fantastischer Qualitäten auf dem Rad, die er vor allem bei den Frühjahrsklassikern unter Beweis stellt, und zählt für mich deshalb zu einem der komplettesten Rennradfahrern.

 

Welches Rennen würdest du gerne mal fahren?

Eines der 5 großen Monumente des Radsports könnte ich mir gut vorstellen. Von einigen gibt es ja auch Jedermannveranstaltungen, sodass der Wunsch nicht völlig unrealistisch ist ;)

 

Dein größter Erfolg auf dem Rad

 

Ich denke das war vielleicht sogar der Moment, als ich das erste Mal bei der Mittwochsrunde (eine gemeinschaftliche Trainingsausfahrt um Rostock) am Ende der Erste am Ortsschild ‚Rostock‘ war…

Was liebst du am meisten am Radsport?

 

Bei Trainingsausfahrten die Nähe zur Natur, draußen zu sein. Einfach durch eigenen Antrieb so schnell unterwegs sein zu können. Immer wieder neue, verlassene Wege entdecken und so das Streckenrepertoire stets erweitern. Außerdem ist das positive Gefühl nach einer schönen Ausfahrt oder harten Trainingseinheit unbezahlbar…

 

Gibt es etwas, was du manchmal am Radsport hasst?

 

Das Geräusch eines platten Reifens… Der zum Teil erhebliche Zeitaufwand um überhaupt bei einigen Rennen außerhalb starten zu können.

 

Was zeichnet einen guten Rennradfahrer aus?

 

Neben einer notwendigen ausreichend guten Physis und der Bereitschaft seinem Körper in gewissen Momenten aus freiem Willen eine Menge Leid zufügen zu können, ist es für die erfolgreiche Teilnahme an Radrennen essentiell, die Rennsituation richtig einschätzen zu können und sich dementsprechend im Feld zu verhalten. Einige Fahrer können ein Rennen förmlich ‚lesen‘.

Martin Stephan mit dem Cube Teamtad Litening C:62 Pro
Martin Stephan mit dem Cube Teamtad Litening C:62 Pro