Kian  Baumann

geb. 1997
Radsport seit 2009
Gewicht 75 kg
Größe 189 cm
Wohnort Bremen
Verein RRG Bremen
Teams

Bl Team RV Hamburg (U19),

seit 2016 BMT

Kategorie Elite A
Motto It always seems impossible until it is done.
Lieblingsrennen Volksdorf
Kian Baumann Fahrer im BIKE Market Team
Kian Baumann


Berg

++++ Sprint ++++
Ausreißer +++++ Zeitfahren ++++

Wie wurde der Radsport zu deinem Sport - wie hat alles angefangen?


Mein Vater fährt schon seit längerem Rennrad und ich fand sein Rad immer cool. Zunächst wollte ich aber lieber Fußball und dann später Tischtennis spielen. Als es sich dann bei den Six-Days in Bremen anbot ein Rad zu leihen um den Sport mal auszuprobieren, verfiel ich dem Rennrad sofort. Seitdem hat sich das Trainingspensum und der Aufwand immer mehr gesteigert.

Das Idol deiner Jugend?

 

Alberto Contador. Sein ganz besonderer Stil mit dem er die prestigeträchtigen  Bergetappen der großen Landesrundfahrten dominiert und teilweise gewinnt hat mich schon immer fasziniert. Aber auch Andre Greipel, Marcel Kittel, John Degenkolb und Tony Martin, die in den letzten Jahren den Radsport aus deutscher Sicht wieder interessant gemacht haben, haben mich schon vor ein paar Jahren dazu motiviert mehr und mehr zu trainieren.


Welches Rennen würdest du gerne mal fahren?

Eschborn-Frankfurt. Nachdem das Rennen dieses Jahr leider wegen Terrorgefahr am 1.Mai abgesagt wurde möchte ich gerne dem Rennen noch eine 2.Chance geben und es in der Elite Klasse nächstes Jahr noch einmal versuchen. Besonders freue ich mich jedoch auf die Deutsche Meisterschaft der U23 Klasse, die nächstes Jahr in Berlin stattfindet.

Dein größter Erfolg auf dem Rad?


Generell fand ich die komplette Saison 2015 rückblickend erfolgreich. Am meisten habe ich mich aber über meinen ersten Sieg in Gehrden gefreut und den darauf folgenden ersten Platz in Schwaan eine Woche später.

Was liebst du am meisten am Radsport?

Das Reisen. Durch den Radsport sieht man sehr viel von der Welt. Ob es das Trainingslager auf Mallorca, eine Rundfahrt in einem anderen Land oder einfach mal das ausprobieren einer neuen Trainingsstrecke zuhause ist. Das beste Gefühl ist es wenn sich die harten Trainingseinheiten, die vielen Stunden im Sattel, auszahlen und man eine gute Platzierung einfährt und sich der Aufwand doch gelohnt hat.


Gibt es etwas, was du manchmal am Radsport hasst?

In der Saison am Wochenende selten zuhause zu sein und wenig Zeit für andere Dinge im Leben zu haben. Außerdem sind die langen Einheiten im Winter schlimm wenn man jeder Art von Wetter fast schutzlos ausgeliefert ist. Besonders nervig finde ich auch die vielen Stunden die man im Auto oder Zug verbringt um zu den teilweise weit entfernten Rennen zu gelangen.


Was zeichnet einen guten Rennrad-Fahrer aus?


Die mentale Stärke nicht aufzugeben und nach Niederlagen immer wieder aufstehen zu können.