Jonas Kammann

geb. 1995
Radsport seit 2007
Gewicht 74 kg
Größe 189 cm
Wohnort Münster
Verein RSV Concordia Lengerich
Teams
2013 – LV Niedersachsen BL-Team
2014-2016 – Nord-West Cyclingteam

seit 2017 BMT

Kategorie U23 A
Lieblingsrennen
Frühjahrspreis in Börger,
Münsterland-Giro
Motto
Wenn wir kalt haben, müssen wir schneller fahren.

 

Jonas Kammann Fahrer im BIKE Market Team
Jonas Kammann (© BIKE Market Team)


Berg

++++ Sprint +++
Ausreißer ++++ Zeitfahren +++

Wie wurde der Radsport zu deinem Sport - wie hat alles angefangen?

 

Seit ich Denken kann habe ich den Radsport und besonders die Tour de France verfolgt. Jedoch galt meine Leidenschaft damals dem Fußball und so dachte ich zunächst nichteinmal daran selber auf das Rennrad zu steigen. Als meine Leidenschaft für das runde Leder irgendwann abebbte, nahmen meine Freunde mich mit zum Training von Concordia Lengerich. Schnell war mir klar, dass ich den Sport intensiver betreiben wollte. Da wir in Lengerich auch eine kleine Trainingsgruppe hatten, in der jeder eine Rennlizenz besaß, war schnell klar, dass ich diese auch brauchte. Seit dem bin ich mit dem Rennvirus infiziert.


Das Idol deiner Jugend?


Ein richtiges Idol hatte ich in meiner Jugend nie, was vielleicht auch daran liegt, dass ich in der Krisenzeit des deutschen Radsports angefangen habe. Am ehesten habe ich seinerzeit Jens Voigt und Fabian Wegmann bewundert. Beide haben immer das Letzte aus sich herausgeholt, waren oft in Spitzengruppen vertreten und haben auch abseits der Rennstrecke einen sympathischen Eindruck gemacht.

 

 

Welches Rennen würdest du gerne mal fahren?


Die Oderrundfahrt würde ich gerne einmal bestreiten. Daneben freue ich mich darauf mit einer großen Mannschaft die Rennen in Norddeutschland, insbesondere in Marlow, zu bestreiten.


Dein größter Erfolg auf dem Rad?


Am Meisten in Erinnerung geblieben ist mir der Sieg beim Frühjahrspreis in Börger. Ich kam gerade aus der Juniorenklasse und konnte das Fahrerfeld bei den Männern noch nicht so wirklich einschätzen. Dazu kam das „Klassikerwetter“ im Emsland. Das ganze Rennen fuhr ich sehr aktiv, verpasste zunächst die entscheidende Gruppe, konnte nachher jedoch noch aufschließen. Kurz vor dem Ziel schüttelte ich meine Begleiter ab, gewann das Rennen und stieg in die nächste Klasse auf.

 

Was liebst du am meisten am Radsport?


Die Freiheit und die Geschwindigkeit auf dem Rad liebe ich. Außerdem gibt es im Sommer nichts Besseres als den Cafè Stop und einer lockeren Unterhaltung während einer langen Einheit.


Gibt es etwas, was du manchmal am Radsport hasst?


Das typische Münsterländer Wetter macht mir oft zu schaffen. Klar kann man sich gut gegen verschiedene Witterungsbedingungen kleiden, aber irgendwann sind auch die besten Klamotten durch. Wobei ich die Ullmax und Lawi Sachen noch nie gefahren bin und mich gerne von der besseren Qualität überzeugen lassen würde ;-)

 

Schürfwunden sind auch eine Begleiterscheinung des Radsports, die ich hasse.

 

Was zeichnet einen guten Rennrad-Fahrer aus?

 

Neben der guten Physis, die die Grundlage von allem ist, hat der gute Rennradfahrer sein Rad immer gut unter Kontrolle und lässt sich auch von Berührungen im Feld nicht aus der Kontrolle bringen. Das „Auge“ für die passende Rennsituation spielt auch eine wichtige Rolle.