JaN Kohnen

geb. 1989
Radsport seit 2012
Gewicht 80 kg
Größe 186 cm
Wohnort Berlin
Verein Team Issac Torgau
Teams

seit 2018 BMT

Kategorie Elite A
Lieblingsrennen Mit Form: Rum um Dom und Rathaus, Lichterfelde, 1. Etappe Oderrundfahrt
Motto Dein Garmin weiß nicht alles!

 

Jan Kohnen Fahrer im BIKE Market Team
Jan Kohnen


Berg

++ Sprint ++++
Ausreißer ++++ Zeitfahren +

Wie wurde der Radsport zu deinem Sport - wie hat alles angefangen?

 

Als Kind war ich mit meinem Papa auf dem MTB unterwegs. Dann kam eine lange – nennen wir es mal – „Jugendpause“. In dieser Phase habe ich mich sportlich eher mit Laufen und Fußball beschäftigt. Als ich dann in Australien lange mit einem alten Rennrad unterwegs gewesen war, habe ich gemerkt, wie schön Straßenradsport sein kann und habe mir daraufhin im Jahr 2011 ein Rennrad für 200€ zugelegt. Von da an nahm alles seinen Lauf und ich kam nicht mehr runter vom Rad. 2012 meine ersten Hobby- und Jedermannrennen, dann im fließenden Übergang zu Lizenzrennen.


Das Idol deiner Jugend?


Ich bin auf jeden Fall ein Kind der Ullegeneration, auch wenn bei mir der Radsport danach lange Zeit ruhte.

 

Welches Rennen würdest du gerne mal fahren?


Mit der DM und internationalen Rundfahrten mit dem Team Isaac Torgau im letzten Jahr habe ich meine ToDo-Liste eigentlich geschlossen.
Ich würde gerne unsere „normalen Rennen“ mit einem großen und guten Team fahren und meine Erfahrungen einbringen. Das kann ich jetzt mit dem Bikemarket Team und darauf freue ich mich sehr.


Dein größter Erfolg auf dem Rad?


Leider habe ich in den Rennen gefühlt Platz 6 bis 9 für mich reserviert, deshalb ist meine Liste eher klein. Mein größter Erfolg war eigentlich die konstante Saison 2017, in der ich mich auch bei schweren und langen Rennen zeigen konnte sowie als ich als unerfahrener B Fahrer im Jahr 2013 Platzierungen bei einer Rundfahrt der Kat. 2.2. in Dubai einfahren konnte.

 

Was liebst du am meisten am Radsport?

 

Da gibt es so wahnsinnig viel, das kann ich hier nicht alles nennen. Ich habe in den letzten 5 Jahren Radsport tolle Menschen kennengelernt, viel gesehen, auch Land und Leute und viel erlebt.
Und: Ein bisschen prollig, aber außerdem finde ich Radrennen richtig geil. Auch die 900 Meter „Rund um den Ententeich“ können ganz lustig sein.

Gibt es etwas, was du manchmal am Radsport hasst?

 

Ich finde es krass, wie nerdig der Radsport ist. Man erzählt mir manchmal von der „guten alten Zeit“, diese kenne ich nicht. Kein milliondollar Technik- und Trainingsgelaber, einfach mal fahren. Leider bin ich oftmals mit Teil davon.


Was zeichnet einen guten Radrennfahrer aus?

 

Ein Profi sollte einfach Rennen gewinnen können, dafür gibt es logische Voraussetzungen.
Als Amateur sollte man verstehen, dass das Profitraining mit Job und anderen Interessen/Verpflichtungen (bei mir) nicht funktioniert. Deshalb glaube ich, ein guter Radamateur muss seine kurze Trainings- und Regenerationszeit optimal nutzen. Er wird dann ein guter Radrennfahrer, wenn er sich auch im Training quälen kann. Vielleicht gewinnt er dann auch mal was.