David auf Podium beim Rundenrekordfahren

Beim Rundenrekordfahren ging es heute denkbar knap zu. David war 1,5 sec langsamer als der Sieger und fuhr auf Rang 3.

Über 50 Runden zeigte das BMT ein starkes Rennen und zeigte im Heimrennen jederzeit Präsenz. Im Finale der letzten drei Runden ließen die Kräfte dann aber nach. Benni wurde als Bester 13. Auch am Sonntag gelang ihm eon 20. Platz, so dass er sich in der Gesamtwertung über Rang 15 freuen kann.

Am Samstag stand mit dem Rundenrekordfahren ein neuer Programmpunkt in Marlow auf dem Unterhaltungsprogramm für die Besucher. Besonders das BIKE Market Team und das Urkrostitzer Team stellten hier zahlreich Fahrer und lieferten sich einen spannenden Kampf um die Führung, die zwischen den Teams immer wieder wechselte. Auf dem Podium ging es mit nur 1,5 sec Abstand zwischen Sieger und Platz 3 denkbar knapp zu. David freute sich über sein erstes Podium.

 

Später zeigte sich das BMT auch im Bergkriterium angriffslustig. Das Team zeigte starke Präsenz im Heimrennen und war bei allen Angriffen dabei. Maxi initiierte außerdem eine 2 Mann Spitzengruppe. Aufgrund des starken Windes war das aber eine harte Sache und die zwei kamen nicht durch. In den letzten drei Runden zeigte sich aber, dass das  Team während des Rennens schon viel Kraft investiert hatte. Im Schlusskampf der letzten drei Runden konnte das Team keine Akzente mehr setzen und Bennis 13. Platz war somit alles was das Team für den Einsatz mitnehmen konnte. Trotzdem eine wirklich hervorragende Leistung unseres bergstarken C-Fahrers.

Am Sonntag stand das Straßenrennen in Marlow an. Start und Ziel hatten sich nicht verändert, die Strecke dazwischen aber deutlich. Ging es am Samstag noch über die "kleine" Stadtrunde, stand am Sonntag eine 15km Runde im Süden von Marlow auf dem Programm. Sieben Runden galt es hier zu absolvieren. Zur "Auflockerung" wurden diese Runden durch eine Stadtrunde mit Prämiensprint unterbrochen und ganz am Ende standen auch noch 2,5 Runden auf dem schweren Stadtkurs an.

Da der Wind ordentlich aufgefrischt hatte, war klar, dass das Rennen von Anfang an schwer und von Windkanten geprägt werden würde. Gregor und Lars versuchten sich trotzdem so gut es geht zu schonen um nicht wieder am Ende bereits alle Körner verbraucht zu haben. Alle anderen sorgten dafür, dass keine gefährliche Gruppe ohne unsere Beteiligung gehen konnte. Besonders Max, Kian und Stefan waren ständig vorne und ließen niemanden erfolgreich ausreißen.

Erst in der vierten Runde konnte sich dann eine Gruppe entscheidend absetzen und hier hatte Lars den richtigen Riecher. Gemeinsam mit je einem Fahrer von KED-Stevens und Ur-Krostitzer sowie zwei weiteren Fahrern konnte er sich einen deutlichen Vorsprung erarbeiten und auch über die Stadtrunde, die nach 75km anstand, verteidigen. Im Feld wurde die Anfahrt zur Stadtrunde wie erwartet zur vorentscheidenden Situation des Rennens. Auf der letzten Windkante vor der Zieldurchfahrt wurde das Feld komplett zerpflückt.

Leider konnte sich nur Gregor vorne behaupten während der Rest des Teams aufgrund der Arbeit im ersten Teil des Rennens abgehängt wurde. Bald darauf wurde auch die Spitzengruppe wieder vom Feld eingeholt, so dass Gregor und Lars jetzt zu zweit im ca. 20 Fahrer starken Feld vertreten waren. Da die Teams an der Spitze sich nicht einig waren und das Tempo etwas verschleppt wurde, konnten Martin und Benni wieder aufschließen und so ging es zu viert in die letzte große Runde.

Auch hier gab es wieder viele Attacken und letztendlich konnte sich Gregor zusammen mit Björn Büttner (Elektroland 24), Hans Pirius (Ur-Krostitzer) und Luca Niederlag (KED-Stevens) absetzen und schnell einen ordentlichen Vorsprung heraus fahren. Leider arbeitete Pirius nicht richtig mit, so dass die Gruppe sich schnell nicht mehr einig war. Gregor konnte sich daraufhin mit Büttner absetzen und die beiden bekamen bald Begleitung von Niederlag, der Pirius abgehängt hatte. Damit war leider das Team Ur-Krostitzer vorne nicht mehr vertreten, so dass im Feld wieder Tempo gemacht wurde.

Niederlag setzte sich zu Beginn der Schlussrunden noch von Gregor und Büttner ab und nach einer Runde auf dem Stadtkurs wurden die beiden dann leider auch wieder vom Feld eingeholt. Das Feld teilte sich genau in dieser Situation am Anstieg und Gregor konnte das Tempo der ersten Gruppe nicht mitgehen. Da auf der letzten Windkante auch Lars, Benni und Martin aus dem Feld gefallen waren, hatten wir damit keinen Fahrer mehr in der zehnköpfigen Spitzengruppe. Gregor konnte sich so gerade in der zweiten Gruppe festsetzen und sich bis zum Sprint ein wenig erholen. Am Ende sprang für ihn noch der 15. Gesamtrang heraus. Mit Benni, Martin und Lars auf den Plätzen 20, 22 und 23 konnten sich immerhin vier BMTler ins Ziel retten. Nur 31 Fahrer erreichten überhaupt das Ziel.

Auch dieses Mal waren wir wieder sehr aktiv dabei und konnten das Rennen entscheidend mitgestalten. Leider fehlte wieder das nötige Quäntchen Glück und die letzten paar Körner am Ende, um auch ein entsprechendes Ergebnis einzufahren.