Tim mit guten Beinen beim Regenrennen in Emden

Während sich ein Großteil des Teams noch in der wohlverdienten Sommerpause befindet und der Rennkalender somit kaum gefüllt ist, hat sich Tim Peter am Wochenende auf den Weg nach Emden gemacht. Das dortige Rennen war geprägt durch schlechte Bedingungen (Nässe), dennoch fühlte sich Tim sehr wohl auf dem Kurs und hatte auch gute Beine. Hier sein Bericht:

"Nach zwei sonnigen Tagen hatte ich richtig Lust auf das heutige Rennen in Emden. Auf dem Weg nach Emden sah es noch aus als würde es zumindest trocken bleiben, auch wenn keine Sonne schien. Der Sprecher des Rennens verkündete noch vor dem Start siegessicher, dass er gerade das Wetterradar gesichtet hatte und es während des Rennens trocken bleiben wird. Dann zählte er von fünf runter und pünktlich zum Start fing es an zu regnen. Ironie des Schicksals würde ich sagen. Der Regen nahm dann sehr schnell zu und die Strecke, die über einen Parkplatz eines Shoppingcenters führte, wurde zur Schlitterpartie. Mir gefiel das Wetter und ich fühlte mich richtig gut. Jedoch musste ich bereits in der ersten Runde feststellen, dass meine Schaltung nicht richtig funktionierte. Das war ein großes Handicap, da ich nicht antreten konnte und nicht sprinten, ohne, dass die Kette sprang.

Das Rennen war von zahlreichen Attacken geprägt. Auch ich versuchte es immer wieder und ging jede Attacke mit. Leider verpasste ich dann die entscheidende Attacke, bei der sich zwei Fahrer absetzen konnten. Da ich beim starken Regen sehr gut um die Kurven kam, versuchte ich den Sprung zum Spitzenduo zu schaffen. Leider wurde ich nie weg gelassen, egal, wie oft ich es versuchte. Außer zwei weitere Fahrer wagte niemand einen Ausreißversuch, sondern sie begnügten sich damit, bis ans Hinterrad von den neuen Ausreißern zu fahren und dann abzubremsen. Für mich war dies unverständlich, aber alleine konnte ich nur wenig ausrichten. Lediglich eine Hand voll Fahrer beteiligte sich an der Führungsarbeit. Das Spitzenduo zog weiter seine Kreise und überrundete uns kurz vorm Ende. Erst zwei Runden vor Schluss erwachte das Feld dann plötzlich zum Leben und alle fuhren hektisch nach vorne. Eine Runde vor Schluss stürzte dann der Fahrer hinter mir und die vor mir ließen ein riesiges Loch nach vorne. Letztendlich konnte ich mir den achten Platz sichern. Ganz zufrieden bin ich damit nicht, aber es macht Lust auf mehr."

 

Fotos: Lennart Blom Fotografie