Podium in Buchholz - Glanzleistung dank Teamwork!

Am 29. Mai stand mit dem 23. Großen Preis von Buchholz ein hochkarätiges und stark besetztes Rennen auf der Agenda. Mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse wollte das Team vor allem für diejenigen fahren, die noch eine Platzierung benötigen um den Klassenerhalt zu sichern - zum Beispiel für Gregor oder Jule. Doch wie das so ist mit den Plänen - am Ende kam es ganz anders und Stefan gelang mit einer Gruppe die Flucht. Am Ende reichte es sogar für das Podium!

Für den Trainer war es natürlich ein glücklicher aber mit Blick auf die anderen Fahrer auch ein leicht ärgerlicher Rennverlauf: "Die Teamtaktik war eigentlich eine andere, nämlich die Fahrer nach vorne zu bringen die noch keine Erhaltungsplatzierung eingefahren haben - z.B. Jule und Gregor. Im Laufe des Rennens mussten wir dann unsere Teamtaktik ein wenig anpassen", so Jörg Wolff Gebauer. Grund für die Taktikänderung: Ein Angriff von Berger und Riha kurz hinter einer Wertung. Stefan bewies in diesem Moment den richtigen Riecher und setzte sofort nach: "Wobei auch ein bisschen Glück dabei war - ich war eben im richtigen Moment auch am richtigen Hinterrad", sagt Stefan. Ärgerlich war das Ganze allerdings für Gregor. Der befand sich auch in einer Spitzengruppe, als diese jedoch eingeholt und gleich wieder attackiert wurde - hat er den Anschluss verpasst. Der Ärger darüber war auch nach dem Rennen noch sehr groß.

 

Für Stefan hieß es dann 13 Runden in einer  4er-Gruppe durchzuhalten. Der Vorsprung wuchs von 30 auf 40 Sekunden. Kurz vor Schluss kam zum üblichen Taktieren auch noch eine Attacke vom Team-Ur-Krostitzer-Giant (3 Fahrer) dazu. Diese Gruppe näherte sich er Spitzengruppe schnell bis auf 20 Sekunden. Für Stefan keine leichte Situation, lässt er sich auf die Taktikspielchen ein und läuft damit Gefahr, dass die anderen vielleicht rankommen? Für den Trainer war klar: "Wären die Fahrer von Ur-Krostitzer-Giant nochmal rangekommen, hätten die auch durchaus das ganze Podium stellen können". Doch es hat dann doch gereicht. "Am Ende sind die Beine ganz schön aufgegangen", sagt Stefan und zeigt sich damit sichtlich zufrieden mit seinem dritten Platz. "Ohne die wieder einmal tolle Teamleistung wäre das aber nicht möglich gewesen", so der dankbare Tagesdritte. Janko gewann dann noch den Sprint aus dem Hauptfeld (12.), Gregor wurde leider nur 18 und Tetze beendete das Rennen auf Platz 20. "Teamtechnisch war das ein sehr gutes Rennen", so der sichtlich zufriedene Trainer. "So kann es weiter gehen".