Stark gekämpft in Marlow

Der Samstag begann für uns entspannt mit Teamzeit. Gemeinsam aßen wir Mittag und stimmten uns auf das Rennen ein. Die 47 Runden über den Kopfsteinpflasterberg sind traditionell sehr hart. Viele Fahrer meiden das Rennen regelrecht. C-Fahrer waren kaum am Start. Diese scheuten wohl die starke Konkurrenz der KT Teams in der Konstellation Bergkriterium besonders.

Wir setzten im Rennen auf Stefan der bereits zuvor Bergform bewiesen hatte. Leider mußten wir heute gleich vier Ausfälle wegstecken. Die Jungs ließen es sich aber nicht nehmen, das  Team vom Streckenrand beim Heimrennen zu unterstützen.

 

Stefan wirkte von Beginn an frisch und fuhr ein aufmerksames Rennen. Auch Daniel und Gregor konnten sich vorne halten. Letztlich konnte Stefan den 14. Platz und Daniel den 16. Platz mit blau-gelb belegen. Ein Ergebnis mit dem wir zufrieden nach Hause fuhren.

Besonders haben wir uns über Eure Unterstützung am Streckenrand gefreut. Die vielen Anfeuerungsrufe haben uns auf jeden Fall beflügelt! Danke dafür!

Der Sonntag in Marlow enthielt erneut viel Spannung:
Wind, ein starkes Fahrerfeld und eine gute Teamleistung!

Das Straßenrennen hielt 114km für uns vor. Unsere sportlichen Leiter Antje und Jörg bereiteten uns gut vor und verteilten in der Rennbesprechung klare Aufgaben.
Das Rennen begann und nach einigen Kilometern wurden die ersten Attacken von Lukas klar vereitelt und kleinere Rückstände geschlossen.
In der Folge fuhren Janko, Max und Nils mit ÜBersicht an der Spitze des Feldes und gestalteten das Renntempo mit. Martin und Marcel hatten die Aufgabe Stefan aus dem Wind zu nehmen und ihm den Kontakt zur Spitzengruppe zu ermöglichen. Daniel und Gregor sollten kraftschonend in der ersten Rennhälfte agieren und Stefan am Ende die nötige Unterstützung bieten.

Stefan gelang folglich auch der Sprung in die 13 köpfige Spitzengruppe.
Daniel und Gregor lauerten im Hauptfeld und hielten sich aus der Führungsarbeit raus.
Die Spitzengruppe harmonierte, aber fuhr gegen Stefan. Die Sportler zerfleischten sich regelrecht und fuhren eine Attacke nach der anderen! Die ein oder andere Prise mehr Fairness hätte der Spitzengruppe darüber hinaus gut zu Gesicht gestanden!

Stefan konnte letzlich in den Sprint um eine Top 10 Platzierung nicht mehr eingreifen da er zurück fiel. So fuhr Daniel noch auf Platz 18, Gregor auf 23 und Stefan auf 42. Das Team hätte sicherlich allein aufgrund des geschlossenen Auftretens mehr verdient gehabt. Aber wir gehen zusammen mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Rennen.

 

Das Team hat sich in der neuen Konstellation gefunden und es macht Spaß zu sehen wie jeder für den anderen (r)eintritt.