Dänen und Holländer lassen den deutschen Teams in Nortorf keine Chance auf den Sieg

Das BIKE Market Team in Nortorf

Am Sonntag ging es für das BIKE Market Team nach Nortorf. Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen ließ schon Befürchtungen aufkommen, dass das Wetter wieder kein Mitleid mit den Jungs hat. Doch die Sonne konnte sich noch durchsetzen. Perfekte Bedingungen für die Teams. Ein knapp 10 Kilometer lange Runde galt es zu absolvieren - für unsere B/C-Fahrer standen 10 Runden an, für die A-Fahrer 12.

Die Spitzkehre und die Schikanen knapp 600 Meter vor dem Ziel waren durchaus heikel - doch an diesem Tag kam keiner der BMT-Fahrer zu Fall. Die B/C-Fahrer starteten als Erste. Kurz vor der Mitte des Rennens mussten Janko und Nils dann um den Anschluss zum Hauptfeld kämpfen. Nils machten die Folgen des Sturzes vom Vortag in Ascheffel noch zu Schaffen. Leider gelang ihnen der Anschluss nicht mehr und so beendeten sie das Rennen vorzeitig. Tobias konnte sich lange Zeit im vorderen Bereich des Hauptfeldes positionieren, verlor dann aber auf den letzten Metern des Rennens einige Plätze in den durchaus harten Positionskämpfen. Er beendete das Rennen als bester BMT-Fahrer auf Rang 29. Das Rennen wurde mit einem Stundenmittel von 43,2 km/h gefahren!

In der - wie schon in Ascheffel - sehr stark besetzten A/KT Klasse zeigten wieder einmal die Dänen und die Holländer den deutschen Teams wo der Hammer hängt. Um es kurz zu machen - sie machten den Sieg unter sich aus und der Fahrer Geer van der Weijst des niederländischen Radstalls "Cyclingteam Jo Piels" verwies die Kollegen vom Cult Energy Vital Team (die Vortages-Sieger) auf die Plätze zwei und drei. Unsere Jungs konnten aber während des gesamten Rennens mithalten, zeigten sich einige Male vorn. Das stimmt alles - gerade mit Blick auf die harte Konkurrenz - sehr zuversichtlich auf die kommenden Rennen, auch wenn es am Ende keiner vom BMT unter die Top 30 geschafft hat. Am Ende sind aber alle zusammen mit dem Hauptfeld reingekommen. Das Tempo war gerade in den letzten Runden höllisch, das Stundenmittel im gesamten Rennen lag bei fast 46 km/h!!!

Das Fazit vom Wochenende: Max hat seine Feuertaufe bestanden und ist beide Rennen durchgefahren. Tetze fehlte am Ende noch das Quäntchen Glück und vielleicht auch die nötigen Ellenbogen, Pech hatten Janko (Defekt am ersten Tag) und Nils (Sturz am ersten Tag). Die A-Fahrer haben überzeugt und wichtige Rennkilometer in einem starken Feld gesammelt und die Form weiter aufbauen können. Das stimmt alles zuversichtlich für das kommende Rennen, dem Frühjahrspreis von Börger. Bis dahin!