Rund um den Gehrdener Berg

Am Samstag waren Janko, Julius und ich in der Nähe von Hannover beim Straßenrennen "Rund um den Gehrdener Berg" am Start. Schon die Ausschreibung versprach viel Leid. 14 Mal sollte der 11,5 km lange Rundkurs absolviert werden, was sich zu stolzen 161 km summierte.
Jede Runde ging es dabei über den Gehrdener Berg, der zwar nicht ultra-steil war, aber absolut ausreichte um die Beine mit viel Laktat zu versorgen. Jede zweite Runde wurde dort auch die Bergwertung abgenommen. Der Rest der Runde war leicht wellig und windanfällig. Mit KT-Teams aus Holland, Tschechien, Dänemark und Deutschland ließ auch die Besetzung nicht zu wünschen übrig.
Die C-Klasse mit Janko bekam 3 Minuten Vorgabe auf die KT und A/B-Fahrer. Erst ging es moderat los, aber schon nach wenigen Kilometern begann die Jagt auf die C-Fahrer. Julius und ich konnten uns gut im Feld positionieren, aber die Musik spielte ganz klar ohne uns. In der zweiten Runde legten die Holländer richtig los und sprengten das Feld in zwei Teile. Schon nach weniger als 20 Kilometern hatte der erste Teil die C-Klasse eingeholt. 5 Kilometer später folgte dann zum Glück der Zusammenschluss der beiden Gruppen, so dass auch Julius und ich wieder vorne dabei waren. Die erste Rennstunde war mit 46 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit echt sportlich, danach ging das Tempo etwas runter, als sich eine achtköpfige Spitzengruppe absetzen konnte.
Im Folgenden versuchten wir zu dritt, uns immer schön im vorderen Teil des Feldes aufzuhalten, was uns auch ganz gut gelang. Mit der Zeit wurde der Berg und die Windkante aber immer schwerer, so dass wir uns immer weiter hinten vorfanden. Janko kam dabei mit dem Berg noch am besten zurecht während Julius und ich eher im flachen Positionen machen konnten.
Zwei Runden vor Schluss erwischte es mich dann auf der Windkante. Einmal nicht aufgepasst war ich zu weit hinten und konnte ein Loch vor mir nicht mehr schließen. So blieben es für mich knappe 140 km während Janko und Julius weiter leiden durften. Die beiden konnten sich bis zum Schluss im stark dezimierten Hauptfeld halten und um die Plätze sprinten. Die Distanz hatte allerdings ihr Spuren hinterlassen und einige kleinere Gruppen hatten sich bereits vom Hauptfeld abgesetzt.
So konnte Julius sich am Ende den 41. Platz sichern während Janko auf Platz 59 rein kam.

 

Viele Grüße
Gregor