In der Hölle des Nordens

Die B/C-Fraktion des Bike Market Teams hat sich am Samstag in die Hölle des Nordens gewagt um sich in Bad Bevensen dem in Amateurradsportlerkreisen berüchtigten Kopfsteinpflaster zu stellen.
Am Start standen Leonard, Lukas, Kai, Martin, Janko, Marcel und ich. Zur Unterstützung waren Jörg und Stefan mitgereist.
Der Start des Rennens war hektisch, da alle auf das 1,5 Kilometer langen Pflasterstück in einer vorderen Position einbiegen wollten. Leo erwischte es direkt in der ersten Runde mit einem Defekt, das Rennen war somit für in gelaufen. Die verbliebenen Bike Market Fahrer haben sich schnell nach vorne gearbeitet. In der dritten Runde attackierte Martin nach der Pflasterpassage und konnte sich sofort absetzen nachdem eine Attacke von Kai erfolglos blieb. An der Spitze des Feldes versuchten Marcel, Kai und ich das Tempo zu verschleppen. Ein Sturz in der vierten Runde zerteilte das Feld. Leider war Marcel in den Sturz verwickelt. Kai und ich versuchten den Anschluss an die 7 Köpfige Spitzengruppe herzustellen, welche durch den Sturz entstand. Um Kräfte zu sparen ließ sich Martin in diese Gruppe zurückfallen welche ihren Vorsprung ausbauen konnte. Zur Rennhälfte konnte ich mich mit einem Harburger, von dem was von dem Hauptfeld noch übrig war, absetzen. Der Anschluss an die Spitzengruppe konnte nicht hergestellt werden, jedoch reichte es für mich noch für den 10. Platz. Martin, welcher heute sehr stark fuhr, verlor kurz vor dem Ziel den Anschluss an die Spitzengruppe und kam als 8er ins Ziel. Für das erste Rennen der Saison eine super Leistung und ein super Einstand im Bike Market Dress. Janko konnte im Sprint einer größeren Gruppe ungeahnte Sprintqualitäten zeigen und gewann den Sprint. Neuzugang Lukas musste heute noch Lehrgeld zahlen, beendete das Rennen jedoch und sammelte wichtige Rennerfahrung.
Nach dem Rennen freuten wir uns über unsere ersten Platzierungen der Saison, ärgerten uns aber über unser Pech, da Marcel und Kai in guter Position durch Sturz und Defekt das Rennen aufgeben mussten.

 

Euer Julius