Bremen Challenge

Im Rahmen des großen Jedermannrennens "Bremen Challenge" fand dieses Jahr auch ein Eliterennen auf einem 1,5km Rundkurs statt. Vom BIKE Market Team waren Tim Peter und Gregor Hoops am Start. Die Runde stellte sich schon beim Warmfahren als sehr schnell heraus, auch wenn der starke Wind vermuten ließ, dass das Rennen trotz breiter, gut ausgebauter Straßen nicht einfach werden würde. Auf den beiden langen Geraden kam der Wind von der Seite, was natürlich Windkantensituationen provozieren sollte.
Gregor fühlte sich nach einer kleineren Rennpause, die er für gutes Training genutzt hatte, recht fit und startete die erste Attacke direkt nach 200 Metern. Natürlich wurde er bald wieder gestellt, aber er fühlte sich gut und passte auf, immer schön vorne zu bleiben, wo die Musik spielt.
Bei Tim lief es leider nicht ganz so gut, da er noch sehr an den Folgen eines Sturzes auf der Radrennbahn in Hamburg litt, die ihn letztendlich zu sehr beeinträchtigten, als dass er aktiv in das Renngeschehen einsteigen konnte.
Vorne aber konnte Gregor gut mithalten und mehrfach mit kleineren Gruppen die Flucht nach vorne ergreifen. Für mehr als eine Prämie reichte es bis dahin aber nicht. Dann wurde eine 4-fach Prämie eingeläutet und Gregor wusste, dass es danach mit Sicherheit die Möglichkeit für eine vielversprechende Attacke geben würde. Und genau so kam es. Gregor mischte in den Positionskämpfen mit, sprintete aber nicht um die Prämie. Direkt nach der Zieldurchfahrt kamen dann die ersten Attacken, die Gregor mitgehen konnte. Leider war die Gruppe, die sich daraufhin bildete noch zu groß und wurde nicht fahren gelassen. Erst eine Konterattacke konnte sich mit einigen Fahrern etwas absetzen. Weitere Fahrer schlossen zu der Gruppe auf und nun wusste auch Gregor, dass die Stunde geschlagen hatte. Er attackierte, und zusammen mit einem weiteren Fahrer schaffte er mit hohem Kraftaufwand den Sprung in die nun 10-köpfige Spitzengruppe.
Die Gruppe harmonierte relativ gut und so schien das Hauptfeld schnell geschlagen. Erst drei Runden vor Schluss war sich die Gruppe uneinig und harmonierte nicht mehr so gut, was darin resultierte, dass das Hauptfeld zwei Runden vor Schluss bedrohlich nahe kam. Die Gruppe erhöhte das Tempo wieder und konnte so zumindest bis zur Zielkurve ihre Führung behaupten. In der Zielkurve vor der seeehr langen Zielgeraden aber fuhren die ersten Fahrer des Feldes hinten in die Gruppe hinein. Gregor hatte sich zum Glück gut positioniert und fuhr an Position 3 auf die Zielgerade. In dem langen Sprint musste er allerdings Tribut für die Kräftezehrende Aufholjagt zollen. Ein Fahrer des Hauptfeldes und auch drei Fahrer der Spitzengruppe konnte noch an ihm vorbei ziehen, so dass es am Ende noch für Platz 7 reichte.
Der Tacho zeigte am Ende einen Schnitt von 46 km/h an, was bei dem Wind dann auch erklärte, warum fast alle Akteure im Ziel recht gezeichnet waren.