Celle

Am letzten Samstag fand das Nachtrennen in Celle statt. Das Rennen kannte ich schon aus dem Vorjahr. Es ist ein sehr schneller Rundkurs, der gerade einmal 600 Meter lang ist und gleich 100 Mal zu absolvieren ist. Für mich war es das erste Rennen nach meiner krankheitsbedingten Zwangspause. Ich ging das Rennen ohne große Erwartungen an. Bereits nach wenigen Runden merkte ich, dass die Form nicht ganz weg ist. Ich fühlte mich sogar richtig gut. Bei dem kurzen Rundkurs ist es sehr schwierig sich nach vorne durchzuarbeiten.
Ich fuhr die ganze Zeit in der Mitte des Feldes, bis es direkt vor mir einen schweren Sturz gab. Mehrere Fahrer kamen zu Fall und ich musste in die Bande ausweichen. Dies bedeutete für mich "Glück im Unglück", da ich dadurch eine Runde vergütet bekommen habe und plötzlich ganz vorne im Feld war.
Dies nutze ich gleich aus um mehrere Attacken zu fahren. Diese waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Es hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine vierköpfige Spitzengruppe gebildet, die das Rennen auch unter sich aus machten. Ich ließ es dann ruhiger angehen und hielt mich aus dem Sprint um Platz fünf raus. Das Rennen war mit einem Schnitt von 45,6 km/h ein guter Wiedereinstieg für mich.

Gruß

Tim