Hohenheimer Schlossrennen


Heute war wieder so ein Tag, an dem man am eigenen Leib zu spüren bekommt wie hart Radsport sein kann. Es begann gut. Nach einer halben Runde von insgesamt 53 (83 km) habe ich mich in der Spitzengruppe wiedergefunden. 3 Mann, sportlich unterwegs. Wir haben unseren Vorsprung auf das jagende Feld immer weiter ausgebaut. Nachdem wir ca. 20 mal den Berg bezwungen haben, hatten wir 1:30 min Vorsprung. Dann begann das Spektakel. Stefan Schumacher und Erik Hoffmann machten sich aus dem Feld auf den Weg uns einzuholen. In Runde 33 war dies geschehen. Nun sollte das Rennen erst beginnen. Ein paar Runden später ging die Post so richtig ab. Wenn man an einem 6-7% steilen Berg 35 km/h fährt überlegt man auch warum man das macht. Es dauerte 2 Runden und ich fand mich allein hinter der 3 Mann Spitzengruppe. Ca. 10 Runde konnte ich mich noch gegen das Feld wehren, aber dann kam der berühmte Mann mich dem Hammer(!). Das Feld sauste an mir vorbei, die Spitzengruppe machte es ihnen gleich. Dies geschah dann leider noch 2 mal... Ich hätte mein Rad den Berg auch hoch schieben können. Da standen 16 km/h auf dem Tacho!!! Mit letzter Müh habe ich mich ins Ziel gerettet. Aber der Applaus fiel sehr gut aus, ich hatte mir anscheinend viele Fans erfahren. Im Ziel erreichte mich auch gleich die frohe Botschaft, dass ich als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet werde. Also doch noch ein "gutes Ende". Nachdem ich mir dann alles in den Hals geschoben hatte, was ich finden konnte, war ich auch wieder unter den Lebenden.
Fazit: Ein 83 km Rennen mit 1700 hm kann einem schon die Grenzen aufzeigen!!!
Jetzt heißt es erholen und den letzten Feinschliff für die DM holen.

 

sportliche Grüße, und bleibt sauber. Der Fischi