Cologne Classic

Am Montag hatten wir die Gelegenheit, am Profirennen im Rahmen der Cologne-Classic teilzunehmen. Fischi, Stefan und Gregor waren vorab gemeldet, aber auch unsere "frischen" B-Fahrer Julius, Marcel S und der am Samstag aufgestiegene Philipp durften sich noch in die Startliste, die mit Namen wie André Greipel, Marcel Sieberg und Gerald Ciolek gespickt war, eintragen.
Bei diesem Rennen ging es uns weniger um das Ergebnis, als darum uns mal mit den ganz großen zu messen und uns ein wenig zu präsentieren. Dieses Motto nahm Fischi direkt ernst und startete direkt nach dem Start eine Solo-Attacke. Die erste der 2,2km langen Runden konnte er sich vor dem Feld behaupten, wurde dann aber bald wieder geschluckt. Von nun an folgte eine Attacke der nächsten. Auch unsere Jungs zeigten sich immer wieder vorne. Insbesondere Fischi, Stefan und Gregor waren mehrfach an kleineren und größeren Ausreißergruppen beteiligt.
Die ausichtsreichste Gruppe erwischte wieder einmal Fischi, der sich mit einigen anderen Fahrern dauerhaft vom Feld lösen konnte. Die anderen Fahrer des Teams reagierten schnell und versammelten sich an der Spitze des Feldes um jeden Versuch, die Gruppe zurück zu holen möglichst zu vereiteln. Zeitweise fuhren Stefan, Julius, Marcel und Gregor komplett aufgereiht an der Spitze des Feldes, um das Tempo konstant aber nicht allzu hoch zu halten. Auch Philipp fand sich vorne ein und half mit, Attacken zu vereiteln. So war das komplette Team an der Spitze des ca. 150 Mann starken Feldes versammelt.
Leider entschieden sich dann einige Profi-Teams, der Gruppe konsequent hinterher zu fahren, was das Feld zu einer langen Perlenschnur werden ließ. Das Tempo wurde so hoch gehalten, dass alle BIKE Market Fahrer arg zu kämpfen hatten. Die Gruppe um Fischi wurde wieder eingeholt und im Feld konnte sich sonst nur Gregor dauerhaft vorne behaupten. Auch Fischi hatte nach seiner kräfteraubenden Flucht einige Mühe, sich wieder zu erholen.
Zum Ende hin konnten sich Fischi und Gregor aber wieder vorne einsortieren und in das Finale eingreifen. Leider hatten sich in der Zwischenzeit mehrere Gruppen vom Feld gelöst und einen deutlichen Vorsprung erarbeitet, so dass es für das Feld nur noch um den 22. Platz ging. Trotzdem ließen die beiden es sich natürlich nicht nehmen, noch um die Plätze zu sprinten. Fischi bereitete hierfür den Sprint mustergültig für Gregor vor. Als das Feld auf die Zielgerade einbog, fuhr er an Position 1 um die letzte Kurve um Gregor auf Position 3 die besten Chancen für den Sprint zu geben. Leider verzögerte der Lotto-Belisol Fahrer, der zwischen den beiden fuhr, den Sprint nachdem Fischi aus der Führung gegangen war, so dass auch Gregor kurz rausnehmen musste. Trotzdem sprintete Gregor noch auf dem 9. Platz des Feldes und rundete so die gute und offensive Vorstellung des Teams ab.

Viele Grüße
Gregor