38. Rund um Schönaich

Auch der Ostermontag sollte nicht "sportfrei" vonstattengehen. Diesmal wartete auf Janko und mich (Marcel F.) der schwere Klassiker in Schönaich. Das Wetter hatte sich seit dem WK in Singen leider nicht verbessert, es wurde sogar noch schlimmer. Desweiteren versprach die Starterliste ein sehr hochkarätiges Feld!
Janko durfte als erster ran. Zu seinem Bedauern begann es kurz vor dem Start an zu schneien!!! Aufgrund dieser schweren und unberechenbaren Bedingungen versuchte er sich schnellstmöglich vom Feld zu lösen. Zahlreiche Attacken schlugen fehl, daraufhin entschloss er sich erstmal im Feld zu verstecken. Aber auch dies entpuppte sich als schwierig. Zahlreiche schwere Stürze machten die Fahrt im Feld zur Mutprobe. Leider wurde auch ein Fahrer des RSV Vaihingen Opfer eines solchen Sturzes, gute Besserung Thomas! Aufgrund dieser Bedingungen hielt sich Janko aus dem "Schlusssprint" am 14% steilen Schlussanstieg heraus und kam kurz hinter dem Feld an.
Danach durfte ich mich ins kühle Nass stürzen. Für mich galt die selbe Devise wie für Janko, so schnell wie möglich aus dem Feld flüchten. Jedoch wurden im ersten Drittel des Rennens alle Attacken durch die großen Teams vereitelt. Bei ca. Halbzeit der 138 km setzte sich die Gruppe des Tages ab, welche den Sieg unter sich ausmachen sollte. Leider konnte ich diese nicht erwischen. Den Rest des Rennens verbrachte ich im Hauptfeld, was sich zum Ende hin auch als nicht schlechte Idee entpuppte. Die Kälte und die vielen Kilometer sogen mir regelrecht die Energie aus dem Körper, sodass ich mich nur noch kurz vor dem weltberühmten Hungerast über die Ziellinie retten konnte.

Die nächsten Rennen des Teams werden Bad Bevensen und Berlin-Bad Freienwalde sein.

Bis dahin, Sport frei!

Marcel